Die zweite Auflage von Jacks Blues gibt es nun auch als Kindle Version, z.B. erhältlich bei amazon.
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Freitag, 12. September 2014
Sonntag, 7. September 2014
2. Auflage JCB nun erhältlich
Die zweite Auflage meines Romanes "Jack Casablancas' Blues" ist nun bei Amazon erhältlich!
Viele kleinere Änderungen wurden vorgenommen, so dass die Geschichte von Jack, im Stile von Sven Regeners Charakteren aus Berlin, nun besser lesbar und noch lustiger geworden ist. Das Layout wurde neu entworfen, es ist aus einem Graffiti in Buenos Aires entstanden.
Labels:
2. Auflage Jack Casablancas' Blues,
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Trash
Sonntag, 1. Januar 2012
Alle Jahre wieder
Kommt Silvester
Kommen sie aus den Löchern gekrochen
Die nie feiern
Die nie singen
Und ihre Böller in den Himmel schießen
Etwas Zeit gewinnen
Ohne nachdenken
Etwas Zeit verschwenden
Durch den eigenen Smog rennen
Um danach wieder in das System zu springen
Und zu vergessen
Und das gleiche zu sagen was die Vorgänger
Noch drei Monate der Kälte
Vielleicht kommt der Schnee
Vielleicht bleibt es warm
Frühling, Knospen blühen auf, Vögel zwitschern
Kurze Röcke, kurze Nächte,
Familiendrama und Holocaust,
Sommerferien, Sommerloch
Politik, Nahoststabilisierung
Geeintes Europa, Kriminalitätsstatistiken
Terror, Kriege, Wirtschaftswunder
Herbst, Blätter fallen, Vögel gehen
Silvesterplanung
Politiker gestützt
Politiker gestürzt
Schneechaos und die Bahn
Die Bahn!
Der Präsident schickt das Jahr in den Schlaf
Der Weihnachtsmann sorgt für Übergewicht
Die Kanzlerin schickt das Volk ins neue Jahr
Die Mama der Nation
Die Sonne scheint auf eine glatte Schneedecke
Ein Eiszapfen fällt vom Baum
Stille, nur das Knistern des Schnees, wenn man ihn betritt
Auch das ist immer das Gleiche
Nur, dass dies der Seele gut tut
Kommen sie aus den Löchern gekrochen
Die nie feiern
Die nie singen
Und ihre Böller in den Himmel schießen
Etwas Zeit gewinnen
Ohne nachdenken
Etwas Zeit verschwenden
Durch den eigenen Smog rennen
Um danach wieder in das System zu springen
Und zu vergessen
Und das gleiche zu sagen was die Vorgänger
Noch drei Monate der Kälte
Vielleicht kommt der Schnee
Vielleicht bleibt es warm
Frühling, Knospen blühen auf, Vögel zwitschern
Kurze Röcke, kurze Nächte,
Familiendrama und Holocaust,
Sommerferien, Sommerloch
Politik, Nahoststabilisierung
Geeintes Europa, Kriminalitätsstatistiken
Terror, Kriege, Wirtschaftswunder
Herbst, Blätter fallen, Vögel gehen
Silvesterplanung
Politiker gestützt
Politiker gestürzt
Schneechaos und die Bahn
Die Bahn!
Der Präsident schickt das Jahr in den Schlaf
Der Weihnachtsmann sorgt für Übergewicht
Die Kanzlerin schickt das Volk ins neue Jahr
Die Mama der Nation
Die Sonne scheint auf eine glatte Schneedecke
Ein Eiszapfen fällt vom Baum
Stille, nur das Knistern des Schnees, wenn man ihn betritt
Auch das ist immer das Gleiche
Nur, dass dies der Seele gut tut
Freitag, 19. November 2010
Die Besten
Die Welt der Arschkriecher,
Der Schleimer und Besserwisser
Die Welt der künstlichen Brüste,
Der gemalten Gesichter
Die Welt des Scheins
In der niemand leidet
Die Welt des Scheins
In der so viele leiden
Die Welt der Prostitution,
Der Drogen und der Gewalt
Die Welt des Konsums
Mit all den Folgen
Für die Menschen selbst
Für die Umwelt erst recht
Die bekackte kapitalistische Welt
Die mehr schlaue, beneidenswerte,
Kreative, schöne, faszinierende,
Einzigartige, bunte und schräge Menschen hervorbringt
Als jede bisher da gewesene
Aber noch mehr hirnverbrannte Idioten,
Die zwischen Realität und Werbung nicht unterscheiden
Und so die Welt
Durch ihren Smog,
Ihre Aggressivität und Gier
Durch den viel zu hohen Output
Zerstören
Der Schleimer und Besserwisser
Die Welt der künstlichen Brüste,
Der gemalten Gesichter
Die Welt des Scheins
In der niemand leidet
Die Welt des Scheins
In der so viele leiden
Die Welt der Prostitution,
Der Drogen und der Gewalt
Die Welt des Konsums
Mit all den Folgen
Für die Menschen selbst
Für die Umwelt erst recht
Die bekackte kapitalistische Welt
Die mehr schlaue, beneidenswerte,
Kreative, schöne, faszinierende,
Einzigartige, bunte und schräge Menschen hervorbringt
Als jede bisher da gewesene
Aber noch mehr hirnverbrannte Idioten,
Die zwischen Realität und Werbung nicht unterscheiden
Und so die Welt
Durch ihren Smog,
Ihre Aggressivität und Gier
Durch den viel zu hohen Output
Zerstören
Dienstag, 16. November 2010
Ausschnitt Jack Casablancas' Blues
Es folgt ein kurzer Ausschnitt aus meinem neuen Roman Jack Casablancas' Blues.
Nur wenige Stunden später wurde ich geweckt. Julia rannte zu den Fenstern und riss sie auf, dabei schimpfte sie mit einer Stimme, die so trocken war, dass ich sie nicht hören mochte.
»Bah, stinkt das hier nach Alkohol! Ja, so geht es los, erst keinen Job, dann kommt der Alkohol! Und wie soll das dann besser werden? Soll ich etwa meine Familie ernähren, während der Herr im Haus besoffen auf dem Sofa schläft, nachdem er die Nacht mit irgendwelchen Huren durchgesoffen hat? Das muss ich mir aber sehr gut überlegen!«
Ich versuchte sie aus meinen verklebten Augen heraus zu erkennen... sie sah sehr verstört aus, ihre Haare waren zerzaust und auf ihrer weißen Haut schien sie viele rote Punkte zu haben. Sie arbeitete wirklich zu viel.
Ich sagte kein Wort und legte mich wieder hin, doch einschlafen konnte ich erst, nachdem die Eingangstür zugeknallt worden war. Ich empfand die Gesamtsituation jetzt als unerträglich und wollte nicht daran denken. Es war ein schönes Gefühl im Land der Träume zu versinken... ich schlief weiter bis dreizehn Uhr.
Nur wenige Stunden später wurde ich geweckt. Julia rannte zu den Fenstern und riss sie auf, dabei schimpfte sie mit einer Stimme, die so trocken war, dass ich sie nicht hören mochte.
»Bah, stinkt das hier nach Alkohol! Ja, so geht es los, erst keinen Job, dann kommt der Alkohol! Und wie soll das dann besser werden? Soll ich etwa meine Familie ernähren, während der Herr im Haus besoffen auf dem Sofa schläft, nachdem er die Nacht mit irgendwelchen Huren durchgesoffen hat? Das muss ich mir aber sehr gut überlegen!«
Ich versuchte sie aus meinen verklebten Augen heraus zu erkennen... sie sah sehr verstört aus, ihre Haare waren zerzaust und auf ihrer weißen Haut schien sie viele rote Punkte zu haben. Sie arbeitete wirklich zu viel.
Ich sagte kein Wort und legte mich wieder hin, doch einschlafen konnte ich erst, nachdem die Eingangstür zugeknallt worden war. Ich empfand die Gesamtsituation jetzt als unerträglich und wollte nicht daran denken. Es war ein schönes Gefühl im Land der Träume zu versinken... ich schlief weiter bis dreizehn Uhr.
Freitag, 5. November 2010
Lorenzo von Matterhorn
Es war kalt und nass diese Woche. Exemplarisch für das unangenehme Gefühl, das man diese Tage kriegen kann, war eine Fahrt mit der Straßenbahn nach der Arbeit. Ich wartete im Regen auf die richtige Nummer, die Anzeige an der Station war ausgefallen. Der Wind schoss den kalten Regen in die Gesichter der Wartenden - aber sie konnten kaum etwas dagegen tun, sie wollten nach Hause, ins Warme. Die Tram hatte arge Verspätung und als sie kam, war sie schon völlig überladen. Die Hälfte der Leute passte nicht mehr rein, also hieß es für mich und viele andere, dass wir weiter im Regen stehen mussten. Einige Minuten später, mittlerweile war bei mir alles durchnässt, kam die nächste Straßenbahn und ich konnte endlich einsteigen. Es war ein altes Modell, eines von denen, die keine Klimaanlage oder sonstige Errungenschaften der letzten 30 Jahre besitzen. Dementsprechend waren die Fenster zugedampft und die Luft war feucht. Ich quetschte mich zwischen die schlechtgelaunten Berliner. In dem prall gefüllten Wagen schrie ein Kind. Es schrie, schrie und schrie. Ist ja gut Kleiner, ist ja gut... es half nichts, es schrie, weil es mit der Gesamtsituation unzufrieden war. Die Gesichter der Leute um mich herum sagten entweder Ich würde am liebsten auch schreien! Es ist alles zum Kotzen!, oder Kann dieses verdammte Balg nicht einfach mal aufhören zu heulen?Es ist alles zum Kotzen! Ich war auch drauf und dran alles zu verteufeln, bis mir ein Zitat von Barney Stinson einfiel. So simpel es ist, so großartig kann es wirken.
When you're sad... stop being sad and be awesome instead.
Ich habe zwei Beine und laufe mit einem Lächeln durch den Regen.
Und wem noch langweilig ist, der sollte "Lorenzo von Matterhorn" googlen.
Und wem noch langweilig ist, der sollte "Lorenzo von Matterhorn" googlen.
Montag, 1. November 2010
Ein Gedicht zum Wochenanfang
Gerne jemand anders
Ich habe gläserne Scheiben vor mir
Sehe Menschen auf der anderen Seite
Wie sie fleißig tippen und nie hoch schauen
Wie sie die Rendite anheben
Ohne Rücksicht auf sich selbst
Sie sind an einem Ort, an dem man keine Zeit für Gedanken hat
Das quält sie ab und an,
Denn sie sind nie sie selbst
Oder es quält sie gar nicht
Weil sie Nichts sind
Ich bin an einem Ort an dem ich denken muss
Und es quält mich von Zeit zu Zeit
Denn manchmal wäre ich gerne jemand anders
Vielleicht einer dieser gefühllosen Zombies
Ich habe gläserne Scheiben vor mir
Sehe Menschen auf der anderen Seite
Wie sie fleißig tippen und nie hoch schauen
Wie sie die Rendite anheben
Ohne Rücksicht auf sich selbst
Sie sind an einem Ort, an dem man keine Zeit für Gedanken hat
Das quält sie ab und an,
Denn sie sind nie sie selbst
Oder es quält sie gar nicht
Weil sie Nichts sind
Ich bin an einem Ort an dem ich denken muss
Und es quält mich von Zeit zu Zeit
Denn manchmal wäre ich gerne jemand anders
Vielleicht einer dieser gefühllosen Zombies
Dienstag, 26. Oktober 2010
Das Licht der Freiheit
Plötzlich war ich drin in der Maschine
Ohne zu wissen wie ich hineingekommen war
Ohne zu wissen wie man rauskommen könnte
Plötzlich war ich da drin
Wandelte mich
Wurde langsam,
Aber gewiss stetig und schnell genug um es zu merken
Zu einem Zahnrad
Von dem verlangt wurde sich schneller zu drehen
Als es die Materialkonstanten aushalten konnten
Risse waren vorherzusehen
Während ich mich drehte
Drehte
Und drehte
Versuchte ich eine Lücke zu finden durch die ich rausschauen könnte
Doch alles war schwarz
Es schien noch dunkler werden zu wollen
Die großen Räder machten knatternde Geräusche
Die sich anhörten wie hämisches Gelächter
Sie hatten die Macht
Trotz ihrer langsamen Drehungen
Die kleinen Räder beim höchsten Tempo zu halten
Mir wurde mit der Zeit schwindelig
Dann merkte ich etwas
Ich war nicht festgemacht
Keine Mutter die mich hielt
Frei an der Stange
Ich bewegte mich ein Stück an ihren Rand
Die Maschine rotierte weiter
Und grub ihre Zähne in mein Fleisch
Als ob sie nichts merken würde
Nur noch mit der Hälfte gab ich die Kräfte weiter
Auch wenn ich wusste, dass ich Wunden davontragen könnte
Wurde es verlockend
Was passiert wenn ich abspringe?
Ich rutschte ein wenig
Die Maschine fauchte
Ich rutschte noch ein wenig
Bis ich mit einem Ruck aus dem Getriebe rausflutschte
Es katapultierte mich von der Stange
Und ich flog taumelnd hinab in das endlose Dunkel
Ohne zu wissen wie dieser Flug enden sollte
Ich hörte wie die Maschine hinter mir schnaubte
Und wusste, dass sie auch ohne mich genauso weitermachen würde
Weil die Konstruktion in der ich eingespannt war
Über keinen Sinn verfügte
Ein Glücksmoment
Der schnell zu Ende war
Weil ich nicht wusste wie es weiterging
Und weil ich nicht sicher war
Ob das gelb rote Leuchten am Boden auf den ich zuflog
Glühende Lava im Recyclingkreislauf war
Oder das Licht der Freiheit
Ohne zu wissen wie ich hineingekommen war
Ohne zu wissen wie man rauskommen könnte
Plötzlich war ich da drin
Wandelte mich
Wurde langsam,
Aber gewiss stetig und schnell genug um es zu merken
Zu einem Zahnrad
Von dem verlangt wurde sich schneller zu drehen
Als es die Materialkonstanten aushalten konnten
Risse waren vorherzusehen
Während ich mich drehte
Drehte
Und drehte
Versuchte ich eine Lücke zu finden durch die ich rausschauen könnte
Doch alles war schwarz
Es schien noch dunkler werden zu wollen
Die großen Räder machten knatternde Geräusche
Die sich anhörten wie hämisches Gelächter
Sie hatten die Macht
Trotz ihrer langsamen Drehungen
Die kleinen Räder beim höchsten Tempo zu halten
Mir wurde mit der Zeit schwindelig
Dann merkte ich etwas
Ich war nicht festgemacht
Keine Mutter die mich hielt
Frei an der Stange
Ich bewegte mich ein Stück an ihren Rand
Die Maschine rotierte weiter
Und grub ihre Zähne in mein Fleisch
Als ob sie nichts merken würde
Nur noch mit der Hälfte gab ich die Kräfte weiter
Auch wenn ich wusste, dass ich Wunden davontragen könnte
Wurde es verlockend
Was passiert wenn ich abspringe?
Ich rutschte ein wenig
Die Maschine fauchte
Ich rutschte noch ein wenig
Bis ich mit einem Ruck aus dem Getriebe rausflutschte
Es katapultierte mich von der Stange
Und ich flog taumelnd hinab in das endlose Dunkel
Ohne zu wissen wie dieser Flug enden sollte
Ich hörte wie die Maschine hinter mir schnaubte
Und wusste, dass sie auch ohne mich genauso weitermachen würde
Weil die Konstruktion in der ich eingespannt war
Über keinen Sinn verfügte
Ein Glücksmoment
Der schnell zu Ende war
Weil ich nicht wusste wie es weiterging
Und weil ich nicht sicher war
Ob das gelb rote Leuchten am Boden auf den ich zuflog
Glühende Lava im Recyclingkreislauf war
Oder das Licht der Freiheit
Montag, 25. Oktober 2010
Mit dem Messer in der Brust geht online. 5 Milliarden Seelen
Das Blog von Matthias Kostka geht online, mit News zu den Romanen, Gedichten und Meinungen. Auf www.matthiaskostka.de ist die Onlinepräsenz zu finden.
Und nun, ein Vorgeschmack:
Fünf Milliarden Seelen
Sie ruft mich an, weil ich ein Lied schrieb
Das so heißt wie sie
Und nun zum Download bereitsteht
Weil es jetzt die Band gibt
Sie ruft mich an und fragt
Warum ich denn damals nichts sagte…
Tja
Da muss ich mal fragen
Das muss ich ausdiskutieren
Mit den fünf Milliarden Seelen in mir
Und nun, ein Vorgeschmack:
Fünf Milliarden Seelen
Sie ruft mich an, weil ich ein Lied schrieb
Das so heißt wie sie
Und nun zum Download bereitsteht
Weil es jetzt die Band gibt
Sie ruft mich an und fragt
Warum ich denn damals nichts sagte…
Tja
Da muss ich mal fragen
Das muss ich ausdiskutieren
Mit den fünf Milliarden Seelen in mir
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